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Vor große Probleme und Schwierigkeiten wurde die Gemeinde durch den Bau der B 30-Umgehungsstraße Biberach gestellt. Im Jahr 1961 wurde die Gemeinde über den Vorentwurf der Planung B 30 in der Markung Mettenberg informiert. Das Regierungspräsidium Südwürttemberg/Hohenzollern in Tübingen schlug zwei Trassierungsmöglichkeiten vor: 1. Die so genannte Feldtrasse, die ab Markungsgrenze Bergerhausen über die Steigenäcker, Mittelgewand, Klotzholz, Fohrenäcker ca. 50 m östlich an der Kapelle in der Vorderen Au vorbei, Boschachäcker zum Warthauser Eck führen sollte. Etwa 100 m von Weiherschreiners Weiher entfernt sollte die L 280 durch eine Überführung und einen 7 m hohen Damm überquert werden. 2. Die Waldtrasse sollte anstatt über die Boschachäcker über das Siechental Richtung Äpfingen führen. Die Straßenbauverwaltung gab der Feldtrasse den Vorzug. Die Waldtrasse wurde wegen der zu erwartenden Glatteisgefahr und dem Wildwechsel für weniger gut befunden. Bereits am 27. 10. 1961 lehnte der Gemeinderat die Feldtrasse ab, wegen unzumutbarer Härte für die Mettenberger Landwirtschaft. Der Gemeinderat sprach sich für die Waldtrasse aus, lehnte aber das Gesamtprojekt nicht grundsätzlich ab. Die Landwirte von Mettenberg wehrten sich energisch gegen die vorgesehene Trassenführung. In den folgenden Jahren wurden viele Versuche unternommen, die Feldtrasse abzuwenden. Auch zwischen Mettenberg und der Stadt Biberach kam es zu erheblichen Spannungen. Die Mettenberger Bauern verlangten, dass auch die Stadt Biberach mit ihrem Wald zur Flächenabgabe herangezogen wird. 1965 wurde der Hof Jürgen Wenger von der Bundesstraßenverwaltung gekauft. Der Gemeinderat machte damals seine Zustimmung zur Trasse davon abhängig, dass die Bundesstraßenverwaltung die Hofstelle Wenger aufkauft. Als Kompromisslösung wurde dann eine mittlere Trassenführung gewählt, bei der die Flur nicht zu sehr durchschnitten wird. In den folgenden Jahren kehrte wieder Ruhe ein. Die Planungen wurden vorbereitet. 1969 war die Planfeststellung. Im Mai 1974 nach dem Ausbau des Baugebiets Vordere Au III erhoben die dortigen Bewohner Einspruch gegen die am Aughäule vorgesehene Tankstelle und die Parkplätze. Sie verlangten, die Trasse solle weiter nach Osten verlegt werden. Eine Auffahrt zur B 30 hat der Gemeinderat wegen der zu erwartenden Belastung der Ortsdurchfahrt nicht beantragt. Wann endgültig der Baubeginn erfolgen soll, ist wegen der schwierigen Finanzlage des Bundes noch nicht zu übersehen.
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